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Stromanschluss wechseln

Wenn die Jahresendabrechnung des Stromanbieters im Briefkasten liegt, kommt so mancher Deutsche ins Schwitzen. Schließlich ist die Energie aus der Steckdose oft teurer, als man es bei Vertragsabschluss erwartet hatte. Schuld ist daran aber nicht immer ein zu hoher Verbrauch, auch ein Anbieter mit überhöhten Preisen kann ein Loch in die Haushaltskasse reißen. Deshalb kann es sich lohnen, den Stromanschluss zu wechseln.

Richtig vergleichen

Dank der Liberalisierung der Strommärkte ist es in Deutschland kein Problem, den Stromanschluss zu wechseln. Mittlerweile bieten rund 1.000 Versorger ihre Dienste regional und überregional an und liefern dem Kunden eine große Auswahl an verschiedenen Tarifen. Welcher Tarif der richtige ist, muss der Stromkunde beim Wechsel des Stromanschlusses selbst entscheiden. Ein Tarifrechner stellt dabei eine wertvolle Hilfe dar.

Neben dem Preis sollten hier die Art der Energieerzeugung und die Rahmenbedingungen des Vertrags beachtet werden. Gute Anbieter gewähren Vertragslaufzeiten von einem Jahr und weniger und die Möglichkeit zur Kündigung innerhalb von vier Wochen. Man sollte allerdings darauf verzichten, den Stromanschluss zu wechseln, wenn der neue Versorger auf Vorkasse besteht oder Strompakete verkaufen will. Günstig sind hingegen Preisgarantien, die für mindestens ein Jahr zugesichert werden.

Stromanschluss endgültig wechseln

Hat man sich für einen Versorger und einen Tarif entschieden, können die Vertragsunterlagen angefordert werden. Hier werden neben einigen Angaben zum Bezugshaushalt unter anderem die Zählernummer und der Name des aktuellen Stromversorgers benötigt. Außerdem werden eine Einzugsermächtigung und die Erlaubnis erbeten, den alten Liefervertrag kündigen zu dürfen. Erteilt man diese Vollmacht, ist der Wechsel aus Kundensicht erledigt. Man selbst braucht sich nicht mehr beim alten Versorger zu melden, um den Stromanschluss zu wechseln.

Nachdem der Vertrag abgeschickt wurde, übernimmt der neue Anbieter alle Formalitäten und beginnt mit der Versorgung, sobald der alte Vertrag abgelaufen ist. In dieser Zeit besteht kein Risiko, dass es zu Leerlaufzeiten kommen könnte. Die Versorgung ist in jedem Fall durch den örtlichen Grundversorger abgesichert.